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HELLA hat sich ambitionierte Klimaziele gesetzt, um einen effektiven Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten, sagt HELLA CEO Dr. Rolf Breidenbach. (Bild: HELLA)

  • HELLA will bis 2025 klimaneutral produzieren
  • Ziel soll durch weitere Energieeinsparungen sowie die Umstellung auf Ökostrom an allen HELLA Produktionsstandorten weltweit erreicht werden
  • Verbleibende, nicht vermeidbare CO2-Emissionen sollen durch hochwertige zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden
  • Bis spätestens 2050 will HELLA eine klimaneutrale Lieferkette sicherstellen und Kunden durchgängig mit CO2-neutralen Produkten beliefern

Lippstadt, 04. März 2021. Als einer der weltweit führenden Automobilzulieferer will HELLA die eigenen Anstrengungen gegen den Klimawandel weiter forcieren und ein klares Zeichen für den Klimaschutz setzen. So sollen bis 2025 alle 38 HELLA Produktionsstandorte weltweit CO2-neutral fertigen. Die CO2-Neutralstellung soll insbesondere durch weitere Energieeinsparungen sowie den Bezug von Ökostrom erreicht werden. Begleitend hierzu sollen verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch Investitionen in hochwertige zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Darüber hinaus will HELLA bis spätestens 2050 eine durchgängig klimaneutrale Lieferkette sicherstellen und Kunden weltweit mit CO2-neutralen Produkten versorgen.

„Die CO2-Neutralstellung ist ein weiterer Meilenstein in der HELLA Nachhaltigkeitsentwicklung und eingebettet in eine umfassende Strategie“, sagt Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der HELLA Geschäftsführung. So trägt das HELLA Produktportfolio bereits heute dazu bei, Mobilität emissionsärmer und nachhaltiger zu gestalten. HELLA Produkte ermöglichen beispielsweise Start-Stopp-Funktionen bei Fahrzeugen und die Rekuperation in Hybridfahrzeugen oder kontrollieren und steuern den Energiefluss in Elektrofahrzeugen. „Mehr als 90 Prozent unseres Umsatzes im Segment Automotive sind inzwischen unabhängig vom Verbrennungsmotor“, führt Dr. Breidenbach weiter aus. „Mit unserer Verpflichtung zur Klimaneutralität wollen wir ein weiteres Zeichen in Sachen Klimaschutz setzen und zur Erreichung der Ziele des 2015 ratifizierten Pariser Klimaschutzabkommens der Vereinten Nationen beitragen.“

Mit dem weltweiten Energieeffizienzprogramm „Think.Act.Save.“ will HELLA vor allem den Energieverbrauch in der Fertigung weiter reduzieren, der für den Großteil der CO2-Emissionen des Unternehmens verantwortlich ist. „Energiesparen steht für uns immer an erster Stelle vor allen anderen Maßnahmen“, erklärt Dr. Breidenbach. „Deshalb werden wir weiterhin konsequent die Energieeffizienz unserer Produktionsstandorte steigern.“ Nicht zuletzt durch diese Maßnahmen soll der Stromverbrauch im Verhältnis zum Umsatz bis 2030 um mindestens 10 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2019/2020 reduziert werden. Gleichzeitig wird HELLA den Strombedarf in der Fertigung bis 2025 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen beziehen und in den Ausbau der weltweiten Ökostromerzeugung investieren.

Um das Ziel der CO2-Neutralität im weltweiten HELLA Produktionsnetzwerk bis 2025 zu erreichen, wird das Unternehmen verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch zertifizierte Klimaschutzprojekte kompensieren. Dazu wird HELLA in ausgewählte, qualitativ hochwertige Klimaschutzprojekte investieren, die international anerkannten Zertifizierungsstandards unterliegen. „Für uns ist klar, dass diese Form der CO2-Kompensation nur eine Ergänzung sein kann und unsere kontinuierliche Suche nach weltweiten Reduktionspotentialen keineswegs ersetzen wird“, bemerkt HELLA CEO Dr. Rolf Breidenbach.

Bis spätestens 2050 will HELLA darüber hinaus eine weltweit durchgängig klimaneutrale Lieferkette sicherstellen und Kunden mit CO2-neutralen Produkten beliefern. „Drei Jahrzehnte klingen auf den ersten Blick lang. Doch die Transformation zu einer komplett klimaneutralen Lieferkette ist ein sehr komplexes Unterfangen und eine enorme Kraftanstrengung, die uns nur gemeinsam und in engem Austausch mit unseren Kunden, Lieferanten und sonstigen Geschäftspartnern gelingen kann“, sagt Dr. Breidenbach. „Schließlich müssen wir die Art und Weise, wie wir Produkte entwickeln, fertigen und weltweit transportieren an vielen Stellen neu denken. Noch haben wir nicht für alles Lösungen – aber mit dem Zieljahr 2050 bewegen wir uns in dem dafür allseits anerkannten Zeitkorridor. Gemeinsam mit unseren Partnern machen wir uns nun auf den Weg, die notwendigen Meilensteine hierfür im Detail festzulegen und konkrete Handlungsprogramme zu erarbeiten.“

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