• Mit TESSY V4.2 den Testaufwand automatisch abschätzen

Eine besondere neue Metrik erlaubt die Abschätzung des voraussichtlichen Testaufwands (Spalte ET). Nach Abschluss der Tests kann man den tatsächlichen Aufwand in der Spalte (AT) eintragen und erkennen, wie groß die Abweichung ist.Die automatische Abschätzung des voraussichtlichen Testaufwands ist eine der neuen Funktionen in der aktuellen 
Version V4.2 des Unit-Test-Werkzeugs TESSY.

Diese Abschätzung basiert auf einer im Werkzeug hinterlegten Formel, in die Metrik-Werte des Testobjekts einfließen. Diese Formel kann vom Anwender an seine Gegebenheiten angepasst werden, beispielsweise indem Faktoren oder Summanden geändert oder hinzugefügt werden. TESSY V4.2 berechnet drei neue Metriken, die in der Formel verwendet werden können: Statement Count (die Anzahl der Anweisungen im Testobjekt), Call Count (die Anzahl der Aufrufe im Testobjekt) und Maximum Depth (die Verschachtelungstiefe des Testobjekts). Aber auch bisherige Metriken, wie beispielsweise die zyklomatische Komplexität, können in der Formel verwendet werden. Diese Abschätzung ist besonders in größeren Testprojekten nützlich, bei denen sehr viele Testobjekte enthalten sind, denn TESSY erstellt zu Beginn automatisch eine erste Abschätzung des gesamten Testaufwands.

TESSY V4.2 bietet darüber hinaus die Möglichkeit, nach Abschluss der Tests für ein Testobjekt den tatsächlichen Testaufwand in TESSY zu erfassen. TESSY berechnet daraufhin das Verhältnis von tatsächlichen Aufwand zu abgeschätzten Aufwand. Abhängig von zwei einstellbaren Schwellwerten für das Verhältnis wird der tatsächliche Testaufwand rot, gelb oder grün unterlegt.

TESSY wird von Razorcat hergestellt und von Hitex vertrieben.

Weitere Informationen und eine Evaluierungsversion von TESSY gibt es unter www.hitex.de/tessy

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