• Neue FRAMOS Sensormodule mit lichtempfindlichen Sony Sensoren für Anwendungen mit schlechten Lichtverhältnissen

Taufkirchen, 04. März 2020 – FRAMOS, ein globaler Partner für Vision-Technologien, erweitert sein Sensormodul Ecosystem um CMOS-Sensoren von Sony für Überwachungs- und Inspektionsaufgaben bei lichtkritischen Verhältnissen und für Anwendungen in der Fabrikautomation. Die neuen Sensoren zeichnen sich durch hohe Empfindlichkeit, Auflösung und Verarbeitungsgeschwindigkeit aus. Selbst bei schlechten Lichtverhältnissen ermöglichen sie eine Bildgebung mit geringem Rauschen und hohem Dynamikbereich für eine detailgenaue Video- und Bildanalyse. FRAMOS bietet beide Sensoren auf den hauseigenen Sensormodulen (FSM) an.

Auf den neuen FRAMOS Sensormodulen FSM-IMX462C und FSM-IMX485C befindet sich jeweils ein hochauflösender Sony Farbsensor mit 2,9-µm-Pixeln und 2 MP bzw. 8 MP Auflösung. Die hohe Empfindlichkeit und ein weiter verringerter Dunkelstrom werden durch die Sony eigene Super-High-Conversion-Gain-Technologie erreicht. Die sogenannten SHCG-Pixel erzeugen auch bei geringster Ladung (durch wenig Lichteinfall) eine weitaus höhere Spannung als konventionelle Bildsensoren und liefern damit ein deutlich stärkeres Signal in der analogen Domäne. Das dadurch sehr gute Signal-Rausch-Verhältnis (SNR1s-Wert) ermöglicht eine hervorragende Bildgebung selbst bei Mondlicht.

Der Sensor IMX462LQR-C verfügt darüber hinaus über eine deutlich gesteigerte Nahinfrarot-Empfindlichkeit (SHCG+NIR), die ihn für IR-beleuchtete Applikationen prädestiniert, z. B. in der Überwachung. Die wählbare Digital-Overlap- (DOL-) HDR-Funktion beider Sensoren erlaubt die Aufnahme von bis zu drei Bildern mit geringster Latenz, die im Folgeschritt zu einem HDR-Bild zusammengerechnet werden können. Dies sorgt insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen mit hoher Dynamik (z. B. Tageslicht mit Schatten) zu einer deutlich besseren Erfassung der Gesamtszene. Beide Sensoren sind mit einem elektronischen Rolling Shutter mit variabler Belichtungszeit ausgestattet.

Der IMX462LQR-C auf dem Sensormodul FSM-IMX462C ist ein Full-HD-Sensor mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (2,13 MP) bei einer Diagonalen von 6,46 mm (1/2,8“). Er erreicht bei voller Auflösung eine Bildrate von 120 fps (bei 10 bit). Der IMX485LQJ-C auf dem Sensormodul FSM-IMX485C hingegen ist ein 4K-Bildsensor mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixel (8,3 MP) bei einer Diagonalen von 12,86 mm (1/1,2“). Er liefert Bildraten von 60 fps (bei 12 Bit) bzw. 90 fps (bei 10 Bit). Beide Sensoren eignen sich neben Überwachungsaufgaben für jegliche Art von anspruchsvollen Vision-Systemen.

André Brela, Produktmanager bei FRAMOS, sagt zur Erweiterung des Sensor-Modul Ecosystems mit den neuen Sony Sensoren: „Schon längst hat die visuelle Erfassung unserer Umgebung an vielen Stellen Einzug in unser tägliches Leben gehalten. Dabei ist speziell die sichere Erhebung von Bilddaten in schwierigen Beleuchtungssituationen, mit schnellen Bewegungen und in sehr dynamischen Umgebungen, ein maßgebender Faktor, um nachgelagerten Algorithmen ihre Arbeit zuverlässig zu ermöglichen. Nicht vorhandene Daten können auch von künstlichen Intelligenzen nicht beliebig kompensiert werden. Mit den neuen SHGC-Pixeln macht Sony im Bereich der Bilderfassung ein weiteres Mal einen großen Schritt nach vorne und ist damit weiterhin ungeschlagen in punkto Pixel-Performance für die breite Anwendung.“


Über FRAMOS

FRAMOS bringt Maschinen das Sehen bei. Bildverarbeitung ist eine Schlüsseltechnologie in der Automatisierung, Robotik und Industrie 4.0 sowie Basis für kognitive Systeme, Smart Homes, intelligente Geräte und selbstfahrende Autos. Als führender globaler Anbieter für Bildverarbeitung, Embedded Vision-Technologien, Individuallösungen und OEM-Services unterstützt FRAMOS seine Kunden seit 1981 als technischer Berater, Entwicklungspartner und Distributor. Weltweit arbeiten mehr als 100 FRAMOS Mitarbeiter daran, schnelle, innovative und effiziente Vision-Anwendungen und die beste Lösung für die Kunden zu finden. www.framos.com

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