• RS Components versammelt DesignSpark-Community im Vereinigten Königreich, um per 3D-Druck Visiere zum Schutz von Gesundheitspersonal vor COVID-19 herzustellen
  • Distributor spendet RS PRO PLA-Filament, um 20.000 Visierrahmen zur Unterstützung der Initiative der britischen National 3D Printing Society herzustellen

Frankfurt am Main, 28. April 2020. RS Components (RS), Handelsmarke von Electrocomponents plc (LSE:ECM), eines globalen Multi-Channel Anbieters von Produkten und Lösungen aus dem Bereich Industrie und Elektronik, ist mit der britischen National 3D Printing Society (N3DPS) eine Partnerschaft eingegangen. Sie soll dazu beitragen, dass das Gesundheitspersonal des Vereinigten Königreichs schnell auf wichtige persönliche Schutzausrüstung (PSA) zugreifen kann, während sie unermüdlich ihre Bemühungen zur Bekämpfung des COVID-19-Virus fortsetzen. Um diese wichtige Aufgabe direkt zu unterstützen, hat RS in Zusammenarbeit mit dem Lieferanten seiner Eigenmarke RS PRO der Organisation 400 kg PLA-Filament aus End-of-Reel-Lieferungen gespendet. Diese Filamentmenge reicht aus, um bis zu 20.000 Visierrahmen zu produzieren. Das Filament steht Benutzern zur Verfügung, die an der N3DPS-Initiative teilnehmen.

In den letzten Wochen hat RS die 930.000-köpfige Community der DesignSpark-Engineering-Plattform angesprochen und Mitglieder mit Zugang zu einem 3D-Drucker aufgefordert, sich einer Initiative zur Herstellung von NHS-akzeptierten (National Heath-Service, britische Gesundheitsorganisation) Schutzvisieren anzuschließen. So soll medizinisches Fachpersonal mit erhöhtem Infektionsrisiko besser geschützt werden.

An seinem Standort in Corby, Northamptonshire, möchte der Distributor für diese Initiative über 1.000 Visiere pro Woche produzieren. Die britische 3D-Druckorganisation hat freundlicherweise zugestimmt, zu diesem Zweck eine Reihe seiner Drucker leihweise zur Verfügung zu stellen.

N3DPS, hat ein Standarddesign für das Visier entwickelt, das einfach, schnell und kostengünstig herzustellen ist. Außerdem koordiniert sie die Aktion, an der ein Netzwerk von Personen und Organisationen in ganz Großbritannien beteiligt ist. In Zusammenarbeit mit offiziellen NHS-Lieferanten wurde dieses Design vom NHS zur Verwendung frei gegeben. Die Vorgehensweise bietet die Gewissheit, dass die ordnungsgemäßen Desinfektionsverfahren eingehalten wurden, bevor die Endprodukte Mitarbeiter des Gesundheitswesen erreichen, die dringend PSA benötigen. Seit Anfang April haben mehr als 1.500 Menschen ihre Zeit und 3D-Drucker freiwillig zur Herstellung dieser Visiere zur Verfügung gestellt. Die wöchentliche Produktionskapazität beträgt jetzt mehr als 30.000.

Ein weiterer Partner, der eine Schlüsselrolle bei der N3DPS-Initiative spielt, ist der in Northampton ansässige Kunststoffhersteller igus®. Er fungiert als Verteilungszentrale und stellt seine Einrichtungen für die Montage der Visiere bereit. Das Unternehmen hat auch das Klarsichtmaterial gespendet, die jedem 3D-gedruckten Rahmen hinzugefügt werden. MedSupplyDriveUK bringt die Endprodukte zu den Nutzern.

Mike Bray, VP of Innovation bei RS, kommentierte: „Bei dieser globalen Pandemie ist es entscheidend, dass wir alle an einem Strang ziehen, um Mitarbeiter, Gesundheitspersonal und Patienten zu schützen. Die Zusammenarbeit innerhalb der 3D-Druck-Community wird dazu beitragen, in diesen Zeiten dringend benötigte persönliche Schutzausrüstung bereitzustellen.“

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